Montag, 14. Dezember 2015

Außenpolitischer Rückblick 2015

Böll-Stiftung, Berlin, 14.12.2015

"Zwischen Atemlosigkeit und Schockstarre: Wege zum Frieden im Angesicht von Terror und Gewalt"

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Selbstzufriedenheit kann grün sein.

Die CDU kann es weiterhin - die SPD hat es vergessen: Kampagnenarbeit!

Wie geht eigentlich Wahlkampf? Wie macht man eine Kampagne? Wie positioniert man sich in den Medien? Wie beeinflusst man als Partei die Themen der Debatte?

Alles Wissen darüber ist bei den Sozis mit dem Abgang des Vize-Kanzlers Schröder und seiner Wahlkampfmanager Vergangenheit!

Die CDU bleib weiterhin professionell arbeitend! Rheinland-Pfalz ...

Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer von Seiten der SPD ist keinesfalls gesund und in Medien schlicht selten präsent! Ob sie ihre Arbeit gut macht, kann niemand beiläufig beurteilen.

Die Herausforderin Frau Julia Klöckner hingegen wirkt attraktiv und frisch und ist in allen überregionalen TV-Dingsdas zu sehen und zu erleben!

Frau Klöckner spricht relevant auf dem Parteitag der CDU. Frau Dreyer ist nicht zu sehen! Beim Parteitag der SPD.

Da fällt die Wahl alsbald nicht schwer! Im März 2016 ist es gleich soweit! Momentan liegt die CDU bei den Prognosen mit 39% acht Prozentpunkten vor der SPD! Kein Wunder!

Freitag, 11. Dezember 2015

"Europabilder" - Blicke von innen nach innen

Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin, 09.12.2015

In den letzten Monaten hat die Konrad-Adenauer-Stiftung mehrere Vortrags- und Diskussionsreihen gestartet, die gerade deutschen Politikern, Arbeitnehmern der Medien und Bürgern einen Einblick in die Meinungswelt jenseits des deutschen Gartenzauns erlauben sollen.

Der Wunsch, den europäischen Kontinent zu einigen, respektiert nicht nur die Schreckenserfahrungen zweier Weltkriege. Er wird getragen durch die Interessen und Leidenschaften von Politikern und Bürgern dieses Kontinents, die sich nicht nur national verorten. Gerade die CDU hat drei Kanzler(innen) hervorgebracht, die ihr Handeln dem Werden einer Europäischen Union verschrieben haben.

Konrad Adenauer war treibende Kraft bei der Aussöhnung mit Frankreich und Mitbegründer der Montanunion. Helmut Kohl ermöglichte die deutsche Vereinigung innerhalb Europas und verankerte die Währungsunion. Angela Merkel ist Kanzlerin der Krisenbewältigung. Es steht zu Vermuten, dass sie in Zeiten eines Paradigmenwechsel regiert. Und sie regiert entschlossen.

Nun ist es aus bundesdeutscher Sicht, immer einfach, die Welt recht schlicht zu verstehen, wenn man stets nur deutsch spricht und lesen mag und nur in seiner eigenen deutschen Diskussionssuppe schwappen will. Dann sieht man sich selbst gerne als "Musterschüler" und sieht immer nur bei anderen Mitgliedsstaaten "Vertragsbrüche", nie aber bei sich selbst!

Umso deutlicher sind die engagierten Bemühungen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu begrüßen. In verschiedenen Foren werden aktive und ehemalige Politiker von außerhalb und innerhalb der Europäischen Union eingeladen, um ihre Sicht zu schildern. Die Veranstaltungsreihe "Europabilder" fordert Vortragende auf, an Hand von 30 Bildern ihre oder auch ihre "offizielle" Sicht darzulegen!

Am Dienstag dieser Woche war hier nun als erster Gast der luxemburgische Botschafter S.E. Georges Santer eingeladen. Es wurden zwei diplomatisch deutliche Stunden.

Herr Santer ist offenbar als Botschafter für sein Land wahrlich weltweit tätig geworden. Und man kann ihm nur beipflichten: wer nach geraumer Zeit z. B. aus China anfliegend wieder zurück nach Europa kommt, der erlebt stets etwas sehr Eindrückliches. Egal, ob man in Helsinki oder in Lissabon landet, man "spürt" sofort, dass man wieder "in Europa" ist. Diese Erfahrung fehlt leider all Jenen, die nicht verstehen wollen, dass sie in "Kleinstaaten" leben! All jenen, die ihr Heil in einer Abkehr von Europa suchen. All jenen, die sich in weltweit betrachtet mikroskopisch kleinen Kosmen abschotten wollen.

Als gebildeter Mensch startete Botschafter Santer seine Betrachtungen verblüffend. Er bezog sich tatsächlich auf die Teilung des Frankenreiches im "Jahre 843". Ca. alle 40 Jahre sei es seitdem zu Kriegen innerhalb Europas gekommen, die stets die meisten Opfer genau dort, an einer vor mehr als tausend Jahren gezogenen Trennlinie in West (Frankreich) und Ost (Deutschland) gefordert hätte.

Mit dieser "Grenzregion" sind die heutigen Benelux-Staaten mit Luxemburg und ein altes Burgund, ein altes Lothringen gemeint. Beginnend mit der Montanunion sei ein Schisma beendet worden.

Und das heutige Wunder, dass auch durch Adenauer, auch durch Churchill, auch durch Mitterand erarbeitet wurde, liegt quasi darin, dass das fränkische Reichsgebiet wieder vereint ist. Was eine eigene Sichtweise darstellt.

Botschafter Santer blieb diplomatisch freundlich und dennoch deutlich in seinen Ansichten und Antworten. Doppelt vorsichtig kritisierte er die deutsche Politik nicht nicht. Eine "Energiewende" ohne Absprache "mit Europa", die "osteuropäische Leitungsnetze zum Knistern bringt", wenn in Deutschland die Sonne scheint und der Wind bläst, sie ist irgendwie denn doch nicht kooperativ angelegt.

Es traten ein paar Ahnungen für eine kommende Zukunft der Europäischen Union hervor. Die Union könnte auch die Türkei als Mitgliedsstaat aufnehmen. Eine Union mit vielleicht 33 Staaten ist aber mit ihrer gegenwärtigen Struktur nicht praktikabel gestaltbar. Ein Brexit von the United Kingdom ist schlicht eingepreist, weil die Forderungen von the Cameron "schwierig" sind und er letztendlich eine Wahlstrategie hinsichtlich "seines" Referendums verfolgt, die vor exakt einer Woche in Dänemark in einem Referendum zur Ablehnung der Zusammenarbeit dänischer Sicherheitsorgane mit europäischen führte!

Selbst mit The United Kingdom sei die Europäische Union "unter den sieben Zwergen stets der kleinste Zwerg", wenn es um militärische Macht ginge! " Wirtschaftlich eine Großmacht", militärisch deutlich unterfinanziert, was sich rächen täte.

Luxemburg mag ein kleines Land sein. Aber es hat eine enorme Relevanz!

Kanzlerin Merkel regiert in einer Zeit, an deren Ende Europa sich aufspalten und Teile Europas dennoch mehr Zusammenarbeit suchen könnten?!?!

Weder Orban, noch Seehofer werden da Ideen haben! Eine Präsidentin le Pen? Der Biertrinker von Ukip?

Dienstag, 8. Dezember 2015

Der Herr, der für' s LaGeSo sprach ...

St. Johannis  - Gemeindesaal, Berlin, 08.12.2015

In Alt Moabit ist seit zwei Wochen eine Turnhalle in eine Notunterkunft für 200 Flüchtlinge umgewidmet worden. Der Bezirk Mitte tat heute sein Bestes, um Bürger vor Ort zu informieren.

Zwei Ansprechpartner des Polizeiabschnitts 33 waren in den Gemeindesaal der St. Johannis - Gemeinde gekommen, der Integrationsbeauftragte des Bezirks Mitte, die zuständige Flüchtlingskoordinatorin und der Herr, der für das Landesamt für Gesundheit und Soziales (das berüchtigte LaGeSo) sprach. Und die Geschäftsführer der L.I.T.H.U Projektmanagement gGmbH.

Es ist verblüffend, was mensch bei solchartigen Informationsveranstaltungen so alles mitgeteilt bekommt. Wir leben hier zwar in Berlin, dem Bundesland der gelebten Verwaltungsunzulänglichkeit, aber halt schon irgendwie weiterhin in Deutschland. Hier wird tatsächlich Demokratie gelebt und der Bürger informiert und eingebunden.

Bis Ende September sollen bundesweit ca. 960.000 Flüchtlinge Easy erfasst worden sein. Laut Königsteiner Schlüssel muss das Land Berlin ungefähr 5% der Menschen aufnehmen: eigentlich 50.000 also. Das Land plant über die Stadt verteilt 51 Standorte für modulare Wohneinrichtungen mit im Schnitt jeweils 450 "Wohncontainern". Irgendwann werden also knapp 25.000 "Einheiten" für Flüchtlinge errichtet worden sein, in denen Flüchtlinge dann dauerhaft leben werden!

Die Anerkennungsquote lag bundesweit bis Ende September bei ungefähr 43%, obwohl zu Beginn des Jahres 2015 noch viele Flüchtlinge aus den Balkanstaaten oder anderen "sicheren" Ländern kamen. Die Anerkennungsrate bei Menschen aus diesen Staaten liegt stets bei wenigen Prozentpünktchen. Mittlerweile hat sich das Bild gedreht. Immer mehr Syrer bestimmen das Lagebild. Die Anerkennungsquote dürfte ansteigen. Schon die Zahl von 43% ist enorm!

Berlin sollte also sowieso mit 25.000 anerkannten Flüchtlingen alleine in 2015 rechnen. Nur stimmen die Zahlen nicht! 50.000 "Flüchtlingsanwaerter" würden bedeuten, dass sich pro Tag ca. 140 Menschen in Berlin im LaGeSo anmelden müssten. Es sind aber bis zu 800 am Tag, die kommen, und scheinbar niemals weniger als 200. Nun könnte man einwenden, dass man dann schlicht den Königsteiner Schlüssel anzuwenden habe, um frohen Mutes Flüchtlinge nach Pegida - Sachsen reisen zu lassen. Die Bahn würde das freuen, Flüchtlinge werden das vermeiden wollen. Und sie tun es natürlich längst! Sie verlassen "das System" und suchen sich bei schon hier lebenden Menschen Unterschlupf! "Legal? Illegal? Scheissegal!" Diesen alten Sponti-Spruch machen sich natürlich auch Menschen zu eigen, die mal eben das Mittelmeer mit 'nem Floß überwunden haben!

Diese eine nun im November umgewidmete Turnhalle bietet Platz für 200 Menschen. Gefühlte 80% kommen aus Syrien. Hier werden viele Familien mit Kindern untergebracht. Toll!

Die Not der Situation ist jedoch gigantisch! Es gibt daher in der Berliner Verwaltung eine Liste mit möglichen Notquartieren, die binnen 24 Stunden "umgewidmet" werden können. Ca. 1.000 Turnhallen sollen dort vermerkt worden sein. In Spitzenzeiten kommen bis zu 800 Menschen in die Stadt. Das wären dann vier Turnhallen pro Tag. Rein fiktiv wäre also im Frühsommer 2016 Schluss mit Sport in unserer Stadt. Rein fiktiv aber nicht unrealistisch darf Berlin mit entspannten 100.000 bleibenden Neubürgern rechnen. Alleine 2015.

Und Ja! Flüchtlinge leben nicht nur in "Not-Not-Quartieren". Sie schlafen unter Balkons, unter Brücken oder bauen ihre Zelte im Tiergarten auf! Da ist es dann keineswegs putzig, wenn Mitarbeiter des Berliner Verwaltung fast dehydriert stolz von den "Leistungen" der Ämter  berichten oder sogar in eine Art Orwellschen "Neusprechs" verrutschen! Und also sprach der Herr, der für' s LaGeSo sprach ...

... unter Balkonen schlafen? Kein Problem! Das täten viele Obdachlose in Deutschland ja frei gewählt! Sic!

Die L.I.T.H.U Projektmanagement gGmbH ist übrigens erst seit ein paar Wochen aktiv als Gesellschaft tätig! Und hat schon drei Einrichtungen unter ihrer Aufsicht! Hier tun sich Märkte auf!

Montag, 7. Dezember 2015

Brexit - Abstimmung bis spätestens 2017! Warum dieses Datum?

Die Europäische Union hat Schlagseite? Durchaus! Sie soll nämlich schlagkräftiger und demokratischer werden, was nicht jedem Mitgliedsstaat gefällt!

Es gibt keine europäische Verfassung, da sprachen Volksabstimmungen in Frankreich und in den Niederlanden dagegen!

Also gibt es den Lissabon - Vertrag! Der sieht eine Aufwertung der EU - Kommission und des Parlaments vor. Und der sieht vor, dass es im Europäischen Rat (vereinfacht! Cameron, Merkel und Sarkozy treffen mit allen anderen 25 europäischen Staatenlenkern zusammen) eine doppelt qualifizierte Mehrheit geben darf! 55 Prozent der Mitgliedsstaaten und 65 Prozent der Mitgliedsbevoelkerung müssen zustimmen, um andere Mitgliedsstaaten überstimmen zu können! Mit europäischer "Gesetzeskraft"!

Bei rein nationalen Bereichen, die immer gerne das Bundesverfassungsgericht definiert: also z. B. bei der Aussen- und Sicherheitspolitik, gilt weiterhin das Prinzip der Einstimmigkeit!

Spätestens ab 2017 werden doppelt qualifizierte Mehrheitsentscheidungen zum Prinzip der Europäischen Union gehören! Ziemlich exakt alle Staaten der EU haben Lissabon vertraglich ratifiziert. Seit 2014 durfte man es ausprobieren, was heuer im Belange der Verteilung von Flüchtlingsquoten auch erstmals angewendet wurde! Prompt klagen oestliche Staaten vor Gerichten der EU!

Zudem gibt es noch den internen Block der 17 Euro - Staaten! Was etwas bedeutet, wie weiter unten beschrieben wird. Die Gesamtbevölkerung der Eurozone liegt momentan bei 338.000.000 Einwohnern. Vorab erwähnt.

Was bedeutet dieses Prinzip der doppelt qualifizierten Mehrheit? Was bedeutet es für Großbritannien?

Wenn 55 % der Nationen zustimmen müssen, dann sind das heuer 16 Staaten!

Bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 500.000.000 Einwohnern innerhalb der EU müssen wegen der zusätzlichen 65 % - Regel Staaten zustimmen, die insgesamt eine Bevölkerung von momentan mindestens 325.000.000 Bürgern vereinen können! Nur dann kann man Regierungen, die opponieren überstimmen, wenn letztere für weniger als 175.000.000 EU - Bürger sprechen!

Im Umkehrschluss liegt die Konsequenz der Problematik! Für Großbritannien!

Stimmen 12 oder 13 Staaten nicht zu, so gibt es keine europäische Gesetzgebung! Die Sperrminorität ist sehr hoch angesiedelt! Finanzminister Schäuble schafft es trotz aller Ausdauer nicht, für seine Steuer - Ideen 16 Staaten zu gewinnen. (Obwohl 17 Staaten in der Euro - Zone sind).

Bei der Einwohnerzahl sieht das anders aus! Hier liegt die Sperrminorität bei + 175.000.000 Einwohnern. Deutschland und Frankreich benötigten daher nur ein weiteres mittelgroßes Land, um blockieren zu können. Großbritannien müsste sich bis zu zehn Partner suchen, um z. B. seine Finanzindustrie vor aller "kontinentaler Unbill schützen" zu können!

Dieses Grundprinzip der Problematik ist höchst  unerfreulich!

Das Mehrheitsprinzip ist unabdingbar, damit die Europäische Union nicht im Verfall der Irrelevanz endet --- wie Österreich - Ungarn!

Verlässt aber the United Kingdom die EU, so ist das zwar gegenüber einem Erpresser gut gewählt, lässt die EU aber zu einer Art "french - german" Hinterhof absinken!

Die deutsche Regierung wäre gut beraten, ein wenig nachzudenken! Mehr und sicherlich pragmatischer Demokratie wagen! Es sei das Ziel! Es kann nicht um Sonderwünsche gehen, es darf sich aber um einen "in der Zukunft funktionierenden" Pragmatismus handeln!

Dieser Volksentscheid bleibt dennoch Erpressung! Täte eine Kanzlerin selbiges tun, die EU wäre Morgennebel ...

Donnerstag, 3. Dezember 2015

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist"

Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Berlin, 03.12.2015

"Historische Verantwortung und gemeinsame Zukunft - 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel". Besser kann man Sinn und Zweck einer Veranstaltung nicht beschreiben.

Der Hauptredner des Tages Yuli Yoel Edelstein ist Vorsitzender des israelische Parlaments, der Knesset. Herr Edelstein wurde in der Sowjetunion geboren und wurde dort wegen seiner politischen Überzeugungen zu Lagerhaft und Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Ende der 1980er Jahre wanderte er nach Israel aus und startete nach seiner Militärzeit eine politische Karriere, die ihn Minister werden ließ und nun Parlamentspräsident. Er ist stramm konservatives Mitglied des Likud.

Edelstein besucht momentan mit einer Parlamentsdelegation den Bundestag und zum ersten Male selbst Deutschland. Anlass sind das 50-jährige Jubiläum und eine Einladung durch den Präsidenten des Bundestages Herrn Lammert.

Im Jahre1960 trafen sich Ben Gurion und Konrad Adenauer erstmalig in New York, um auszuloten, wie eine Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und Israel überhaupt zustande kommen könnte. Mittlerweile haben beide Länder "a special relationship". Auf wirtschaftlichem und auf sicherheitsrelevantem Gebiet wird eng kooperiert! Der kulturelle Austausch ist rege. Dennoch gibt es weiterhin Bedenken in Israel, dass Beziehungen zu Deutschland an sich ein "Angriff auf das Gedenken an die Opfer" sein könnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Drittel des jüdischen Volkes ermordet. Hitler, SS und Wehrmacht auf der Höhe ihrer Fertigkeiten im Massenmord!

Und tatsächlich hatte Yuli Edelstein Deutschland nie zuvor besucht, weil auch seine Familie zahlreiche Opfer zu beklagen hat, deren Namen unvergessen bleiben! Und so ist sein Leitmotiv stets der Satz, dass "nothing is for granted". Ohne substantielle Zusammenarbeit zählt alles nichts. Und Kritik an israelischer Politik bleibt durchaus unerwünscht. Aber die Jugend ist weiterhin eingeladen, sich kennen zu lernen.

Nun, zwei ungeprüft vorgetragene Zahlen ließen aufmerken. 2015 sollen 25.000 Israelis in Deutschland leben, wobei anzumerken ist, dass sicherlich allein schon mehr Israelis in Berlin, genauer allein in Neukölln leben. Sic! Vergleicht man die Bevölkerungsgröße unserer Länder, so müssten 300.000 Deutsche das Leben "in der einzigen Demokratie im Nahen Osten" mit gestalten. Die erschütternde Zahl des Abends: es sollen 250 Bundesbürger sein! Sic! Diese Zahl kann sicherlich nicht stimmen! Dennoch scheinen die Zeiten vorbei zu sein, in denen Deutsche ihre Romantik auch im Kibbuz suchten.

Die Unterstützung für Israel ist tatsächlich Teil der "Staatsräson" unseres Landes, wie es Kanzlerin Merkel so treffend formulierte. Deutsche Militärtechnologie steckt in israelischen Panzern, israelische Aufklärungstechnik in den deutschen Tornados, die nun über Syrien eingesetzt werden. Deutschland ist deutlicher Protegé israelischer Anliegen in der Europäischen Union und gilt trotzdem als "trusted third party" im Nahen Osten. Es ist nicht nur Glück, dass Deutschland bisher von großen terroristischen Anschlägen verschont geblieben ist. Die Zusammenarbeit der Geheimdienste hilft ganz außerordentlich!

Die Konrad-Adenauer-Stiftung macht eine hervorragende Arbeit. Dies bestätigte gerne auch Herr Edelstein. Dennoch soll in Israel zukünftig die Arbeit von NGOs "überprüft" werden. Das erinnert dann doch an good dumb Putin. Die eingeladenen "Vertreter der Jugend" erinnerten mit ihren Fragen und Anregungen auch und genau daran!

Und draußen standen Vertreter der Berliner Bereitschaftspolizei. Körpergröße 2.00 Meter! Drinnen waren israelische Sicherheitsbeamte: Körpergröße 1,80 Meter, Stöpsel im Ohr und mit Knarre im Anzug. So ist das ...





Dienstag, 1. Dezember 2015

Vom Blut spenden, vom Leiden

Das Spenden vom eigenen Blute, es ist nicht unbedingt altruistisch gemeint. Es ist durchaus ein Akt des Sammelns - der vielen Stempel im "Blutspendeausweis"!

Nun! Natürlich spendet kein Blutspender für Regenrinnen sondern für Menschen! Jede Spende ist ja nervenderweise auch ein Verwaltungsakt, der die Aufmerksamkeit ganz erheblich beeinträchtigt. Waren Sie hier? Waren Sie dort? Blutegel gegessen? Haben Sie schon einmal fremd gevögelt? Waren Sie in den 90er Jahren in the UK, als dorte ditte BSE verfüttert wurde? Ca. 50 Fragen harren ihrer Antworten!

Und der Akt der Spende sei mit besten Risiken verbunden!

Nun, ich ließ mein Werk gestern Nachmittag in der Charité. Schob mein Rad zurück nach Moabit, um in meiner Bücherei abzuschlaffen.

Dort schreckte mich ein Soziopath auf! Beleidigte mich! Schmiss Sachen nach mir! Kann nur Berlin sein! Hab' mir sein Gesicht gemerkt!

Beim nächsten Wiedertreffen wird mir nicht mehr schwarz vor Augen werden! War klar ein verklemmter Waffenträger... Auftragswichser? Keine Ahnung! Widdertreffen wird passieren!

So dachte emotional, so dachte mein Adrenalin!

Habe den Mann jetzt binnen vier Tagen sechsmal gesehen! Wie kann denn sowas sein? Sucht der Liebe?



Sonntag, 29. November 2015

Tyson Fury - "And NEW Champion of the World!"

A new champion is born! Tyson Fury!!!

Respekt! Tyson Fury wird besser und besser. Sein Weltmeisterschaftskampf wurde von ihm ab Sekunde Eins durchgängig dominiert! Wladimir Klitschko sah zum Ende von Runde 12 wahrlich zermatscht im Gesicht aus. Könnte etwas mit den definitiven Schlägen zu tun haben, die Fury ihm stetig ins Gesicht schlug.

Erstaunlich, welche Fitness beide bewiesen. Fury machte den Vitali! Hängende Führhand in Kombination mit Reflexen.

Wladimir fehlt der Trainer, der ihm Chancen für ein Bestehen in einem Rematch erarbeiten könnte.

Und Jugend endet irgendwann! They' ll never come back!

Freitag, 27. November 2015

Klitschko vs Fury - 28.11.2015

Vor dem Kampf Holy Holm vs. der Ex-Weltmeisterin im Bantamgewicht Rhonda Rousey hatte ich mir nüscht viel von Frau Holm angeschaut - und selbige als altes Fallobst angesehen. Visualisation lite ...

Diesmal habe ich mir die so offen einsehbaren letzten Trainingsrunden vom großen Tyson Fury schon angeschaut. Der Mann ist fit! Der Mann ist schnell! Der Mann ist "a natural Heavyweight"!

Hätte ich 30.000 €uro, die ich nicht auf Holly Holm setzen wollte, ich täte auf Fury setzen!

Samstag, 28.11.2015, 23:00 Uhr.

Wie kann Tyson Fury gewinnen? Nun, Wladimir hat bereits KO-Niederlagen einstecken müssen. Sanders und Brewster bewiesen, dass der jüngere Klitschko-Bruder kein stählernes Kinn hat. Sanders ueberraschte Wladimir sofort zu Beginn der ersten Runde mit schnellen, harten Kinntreffern. Danach war Dr. Steelhammer "punch drunk". Brewster setzte seine Stamina ein, erschöpfte Klitschko, laugte ihn aus und ... dann fiel letzterer irgendwann einfach um.

Der mittlerweile leider verstorbene Meistertrainer Emanuel Steward formte Wladimir. Machte ihn zum kontrolliertesten Boxer der letzten 15 Jahre. Dieser Trainer kann keinen Ratschlag mehr geben, keine Strategie ausarbeiten und er wird nicht in der Ringecke sitzen.

Fury sollte schnell und brutal ab Sekunde Eins zuschlagen. Er sollte in jedem Clinch versuchen, sein Gewicht in die Beinmuskulatur von Klitschko eindringen zu lassen ... "nasser Sack" - Prinzip! Und Fury sollte möglichst schnell eine Verletzung bei seinem Gegner bewirken, die eine Änderung des Kampfplanes bei Klitschko verlangt. Je mehr Irritation bei Klitschko aufkommt, desto besser! Der hat keinen Meistertrainer mehr.

Ich tippe also auf das Grinsen von Tyson Fury!

By the way? Wer gibt seinem Sohn einen solchen Vornamen, der nicht Mitte der Achziger Mike Tyson bewundert hat?

Donnerstag, 26. November 2015

Tornado - Kampfbomber! Für Frankreich!

Also eigentlich ist der Tornado in diesem Jahrtausend kein Kampfbomber mehr. Er bleibt ein Bomber! Und ein MRCA.

Als das Multi Role Combat Aircraft MRCA Tornado in den 1980er Jahren in Dienst gestellt wurde, da war seine Aufgabe klar bestimmt!

Fahren Sie mal ins Fliegermuseum nach Gatow! Da steht so eine Maschine, groß, lang und breit wie ein Linienbus - mit zwei Triebwerken und mit schwenkbaren Flügeln!

Mit doppelter Schallgeschwindigkeit sollten diese Maschinen der Apokalypse im Tiefflug 100 Meter über dem Boden fliegend fernstens ins Hinterland eines sowjetischen Aggressoren  eindringen und ihre schwerstens mögliche Bombenlast abwerfen können. Sowjetische Angriffskeile angreifen. Nachschublinien zerstören. Bis Kiew kommen.

Mittlerweile sind diese Prachtstücke des Todes ihrerseits nicht mehr überlebensfähig veraltet, was ihren Spritverbrauch, was ihre Wendigkeit, was ihre Möglichkeiten anbelangt, mit modernen russischen Abfangjägern mithalten zu können! SU Flanker halt.

Drei Varianten dieser Waffe sind für Deutschland und die NATO weiterhin attraktiv! Die Bundeswehr kann nur mit dem Tornado Atomwaffen in ein Ziel verbringen! Eine Variante kann gegnerische Radarstationen und damit Flugabwehrstationen bekämpfen. Eine Variante des MRCA Tornado kann Luftaufklärung exerzieren.

Solche Flieger hat Frankreich nicht! Als Hilfe für Hollande, der sein Land im Krieg sieht? Muss sein, als Hilfe für DEN  wichtigsten Alliierten von gerade mal zweien, die Deutschland hat!

Die USA und Frankreich ...

Wenn nicht die Front National mit Frau le Pen die nächst Präsidentin stellt!  Das wäre bestenfalls wirklich schlimm! Die USA retten unsere Aersche nicht mehr? Und eine Rechtsnationale könnte Frankreich regieren?!

Was wird der Bosbach dazu sagen? Nüschts, was hilfreich sein könnte!